SPÖ Bauern

Corona Hilfsmaßnahmen nutzen für Arbeitsplätze

Unsere regionale, heimische Landwirtschaft ist aufgrund von Corona mit noch zusätzlichen ungünstigen Auswirkungen konfrontiert. Das Auskommen mit dem Einkommen im landwirtschaftlichen Bereich ist für viele Betriebe eine Herausforderung und für einige Betriebe (zB. Zulieferer der Gastronomie, Beherbergungsbetriebe usw.) ein Existenzkampf. Die Landwirtschaft im ländlichen Raum ist sowohl Arbeitsplatz für die Bewirtschafter als auch Arbeitgeber und diesen Bereich sollten wir im Zuge der wirtschaftlichen Corona-Aufarbeitung mehr in den Vordergrund stellen.

Wir, die SPÖ Bauern NÖ, fordern daher, dass die Arbeitskraft und der Arbeitseinsatz mehr in den Corona-Hilfsmaßnahmen Berücksichtigung finden. Arbeitsintensive landwirtschaftliche Bereiche (z.B. Obst-, Gemüse-, Spargelanbau usw.)  brauchen, um eine Bewirtschaftung überhaupt durchführen zu können Land- und Erntearbeiter und das ist und war in den letzten Jahren immer eine Herausforderung.

Die Bundesregierung hat in diesem Themenbereich schon lange Handlungsbedarf, daher sollten wir vom Reden ins Handeln kommen.  Ein Lösungsansatz wäre das System „Leitbetrieb“, den wir, die SPÖ Bauern NÖ, schon seit Jahren thematisieren. Er basiert auf einem Arbeitskräfteaustausch unter den einzelnen verschiedenen Betrieben.

Wir, die SPÖ Bauern NÖ, möchten jene Menschen ansprechen, die auf Grund von Corona ihren Arbeitsplatz verloren haben und jetzt im landwirtschaftlichen Bereich wieder Fuß fassen möchten. Daher sollten Ausbildungsmöglichkeiten auch in diesem Bereich vom AMS gefördert werden bzw. Möglichkeiten, eine Ausbildung im Bereich der Landwirtschaft zu machen, geschaffen werden, um den Menschen Arbeitsplatzperspektiven zu geben.

Themen und offene Fragen sollten überparteilich in den Vordergrund gestellt werden, denn Menschen arbeiten für Menschen und dafür setzten wir uns, die SPÖ Bauern NÖ, ein.  

 

 Mit freundlichen Grüßen

Ernst Wagendristel

Landesvorsitzender SPÖ Bauern