SPÖ Bauern

Glyphosat: Schaden für Umwelt und Menschen

Die SPÖ-Bauern kritisieren die Entscheidung der EU-Staaten, die Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat um weitere fünf Jahre zu verlängern. „Es gibt unzählige Studien und ExpertInnen, die  ausdrücklich vor den massiven Gefahren von Glyphosat warnen. Die gestrige Entscheidung der EU-Staaten ist bedauerlich und falsch – und sie ist auch ein großer Schaden für die Umwelt und die Menschen“, betonte der Bundesvorsitzende der SPÖ-Bauern, ÖKR Josef Etzenberger, heute, Dienstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die SPÖ-Bauern, die sich schon seit langem für ein Glyphosat-Verbot starkmachen, unterstützen daher den Vorstoß des gf. SPÖ-Klubobmanns Andreas Schieder, einen Gesetzesantrag für einen nationalen Glyphosat-Ausstieg einzubringen. „Wir dürfen jetzt nicht die Hände in den Schoß legen und sagen ‚Da kann man nichts machen‘. Im Gegenteil: Jetzt geht es darum, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um ein nationales Verbot von Glyphosat zu erreichen“, so Etzenberger.

Für Matthias Friedrich, Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Bauern, ist klar: „Nach der Entscheidung in Sachen Zulassungsverlängerung ist Landwirtschaftsminister Rupprechter noch deutlicher in die Pflicht zu nehmen. Es gilt, den Rahmen nationaler Verbotsmöglichkeiten maximal auszunutzen. Denn hier geht es um gelebte Verantwortung der Bevölkerung und unserer Umwelt gegenüber.“

Auch für den Bundesvorsitzenden der SPÖ-Bauern, Josef Etzenberger, steht fest: „Es kann nicht sein, dass die Profitinteressen der Agrochemie über gesundheitliche und ökologische Bedenken gestellt werden. Der Schutz von Gesundheit und Umwelt muss immer Vorrang haben. Ich erwarte mir daher, dass alle verantwortungsbewussten Kräfte mit uns an einem Strang ziehen und uns im Kampf gegen dieses Gift unterstützen. Das sind wir den Menschen schuldig“, unterstrich Etzenberger.