SPÖ Bauern

Landesvorstandssitzung der SPÖ NÖ Bauern

Bei der Landesvorstandssitzung der niederösterreichischen SPÖ Bauern vergangenen Freitag in der Stadt Haag hat Ökonomierat Josef Etzenberger, Bundesvorsitzender der SPÖ Bauern, berichtet, dass das Einkommen der bäuerlichen Betriebe gegenüber 2015 um 17 Prozent zurückgegangen ist. „Es kann nicht sein, dass die Bauernschaft die Zeche für eine falsche Einkommenspolitik bezahlt“, betonte Etzenberger.

„CETA und TTIP sind noch lange nicht umgesetzt“, sagte Robert Laimer, Landesgeschäftsführer der SPÖ Niederösterreich. „Wir sind in einer schwierigen Phase aber die SPÖ Niederösterreich ist nach wie vor gegen die beiden Handelsabkommen. Selbst wenn in den nächsten Tagen eine Zustimmung erfolgen würde, so heißt das nur, dass es eine Freigabe für Detailverhandlungen gibt“, betonte Laimer.

Landeshauptmannstellvertreterin Karin Renner sprach von der schwierigen Lage im Bereich der Bildung. „Es ist unverständlich, dass in Zeiten der Bildungsoffensive Schulen geschlossen werden. Gerade die Berufsschulen sind ein wichtiger Träger der Bildungsoffensive und müssen erhalten werden“, forderte Renner.

Mit Bundeskanzler Christian Kern habe es in der letzten Zeit intensive Gespräche gegeben, sagte Matthias Friedrich, Bundesgeschäftsführer der SPÖ Bauern. „Die Bauernschaft ist beim Bundeskanzler präsent und dieser setzt sich auch in den diversen Gremien für uns ein“, berichtete Friedrich. Der Wahlkampf in Kärnten für die Landwirtschaftskammerwahlen sei voll im Gange, so Friedrich weiter. „Auch wir von der Bundesorganisation unterstützen die Freunde in Kärnten laufend und sind guter Hoffnung, dass wir unsere Position in Kärnten halten können“, unterstrich der SPÖ Bauern-Bundesgeschäftsführer.

Etzenberger und Renner dankten zum Abschluss im Namen aller Anwesenden Kammerrat a.D. Franz Gerstmayr für die jahrelange gute Zusammenarbeit und gratulierten dem Jubilar zum 70er recht herzlich.